Die 5 Hauptgründe, warum die meisten Erziehungsratgeber nicht funktionieren – und wie Du den passenden Weg für DICH & Deine Kinder findest!

Die 5 Hauptgründe, warum die meisten Erziehungsratgeber nicht funktionieren – und wie Du den passenden Weg für DICH & Deine Kinder findest!

Es gibt inzwischen über 10.000 verschiedene Ratgeber für Eltern…sicher enthalten alle einige gute Tipps und Hintergrundwissen und sicher auch praktische Übungen zur Umsetzung. Doch warum steigen dennoch die Zahlen der Mütter, die Hilfe suchen und die Zahlen der Kinder, die im Laufe ihrer Kindheit einen Therapeuten aufsuchen?

In diesem Blog verrate ich euch die „Schwachstellen“ der meisten Erziehungsratgeber und wie Du sie umgehen kannst!

Viele Ratgeber enthalten standardisierte Vorgehensweisen zum Umgang mit Kindern...doch Kinder entsprechen keinem Standard, sie sind wundervoll individuell.

Kinder sind so individuell wie wir Erwachsenen es manchmal gern wären! Wie sollte eine standardisierte Anleitung diesem einzigartigen Geschöpf Rechnung tragen? Manchmal passt ein bestimmter Ratgeber (zufällig) genau auf das betreffende Kind. Das ist toll! Und die Mutter erzählt dann wahrscheinlich begeistert ihrer besten Freundin, wie super genau dieser Ratgeber ist. Diese kauft ihn ebenfalls und …bei ihr funktioniert es nicht…. Warum nicht?

Klar!

Ob ein Ratgeber der Richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.
Hauptsächlich aber von 

  • Deiner eigenen Haltung und Einstellung
  • den Werten, die Dir beim Thema Erziehung am Wichtigsten sind
  • Deinen eigenen (auch unbewussten) Themen und Erfahrungen
  • der Persönlichkeit & dem Charakter Deines Kindes
  • und der Gesamt-Situation (zeitlich, familiär, etc.)

Alle diese Faktoren werden in den meisten Ratgebern nicht berücksichtigt, bzw. Du müsstest neben den Erziehungstipps, noch Persönlichkeitsentwicklung betreiben oder mal eben ein Psychologiestudium anhängen…

Ein guter Ratgeber sollte also auf jeden Fall alle relevanten Themen berücksichtigen und natürlich auch praktische Hilfestellung dazu geben, denn man will ja nicht studieren, sondern im Alltagsleben unterstützt werden.

Viele gute Anweisungen in Ratgebern setzen voraus, dass Du Deinem Kind neutral gegenüberstehst...Was aber am schwierigsten für uns Eltern ist, ist der Umgang mit unseren eigenen Emotionen, beim Interagieren mit unseren Kindern.

Niemand (noch nicht mal wir selber) findet unsere Schwachstellen so zielsicher, wie unsere Kinder! Sicher weißt Du, wovon ich spreche 😊. Eine Geste, ein Satz unserer Lieben und die eben noch gut gelaunte und entspannte Mama hängt ganz oben „auf der Palme“. Warum ist das so? Unsere Kinder sind emotional sehr eng mit uns verbunden und wenn wir extrem emotional reagieren, hat das meistens etwas mit uns zu tun und weniger mit den Kindern.

Nun kann der beste Tipp im Ratgeber stehen. Wenn wir gerade „auf 180“ sind, werden wir ihn nicht beherzigen können, denn wir sind meilenweit von vernünftigem Denken und Handeln entfernt. Oft fragen wir uns eine Stunde später, was uns da eigentlich geritten hat, dass wir so überreagiert haben…und nehmen uns vor, es nicht mehr zu tun. Bis es dann wieder passiert.

In einem guten Ratgeber sollte stehen, wie wir mit unseren eigenen Emotionen besser umgehen und wie wir dies praktisch im Alltag erlernen können. Denn das ist eine unbedingte Voraussetzung für entspanntes Erziehen – und natürlich auch für ein entspannteres Leben.

Erziehungsbücher zu lesen ist eine weitere zeitliche Herausforderung (nicht nur) für Alleinerziehende und oft ist nur ein Bruchteil des Gelesenen relevant für die eigene Situation.

Schon wieder ist dies oder jenes eskaliert…

Du weißt nicht mehr weiter und kaufst dir einen Ratgeber oder schaust Dir einen Online-Videokurs an. Das erste Kapitel hast du durch….bisher war es nicht so passend für Deine Situation. Naja, wird sicher noch besser. Du liest morgen weiter – oder übermorgen. Das Kind verhält sich inzwischen eigentlich schon besser. Kapitel 2 liest du trotzdem noch.  Ahhh, hier ist ein guter Tipp zum Hausaufgaben-Thema… den probierst du aus. Dein Kind ist nicht begeistert, doch du hältst dich an die Anweisung. Es klappt ein paar Tage, dann lässt es wieder nach. So richtig gut hast Du Dich nicht dabei gefühlt…und Du belässt es erstmal dabei.

Es gibt im Moment auch wieder andere, wichtigere Dinge.

Jemanden fragen wäre jetzt besser! Du redest mit Deiner Freundin, die ein ähnliches Problem hat, weswegen Du Dich zumindest verstanden und viel besser fühlst! Nur die Situation zuhause ändert sich dadurch nicht….

Ein guter Ratgeber sollte Dich strukturiert mit Strategien versorgen, die zu Dir und deiner Situation passen und Raum für individuelle Fragen lassen. So würdest Du aus Deiner investierten Zeit den meisten Nutzen ziehen.

Was in den meisten Ratgebern unbeachtet bleibt, ist dein Umfeld und deren Lebenseinstellung. Doch dieses spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob Du eine Veränderung deiner Einstellung oder Deines Erziehungsverhaltens langfristig aufrecht erhalten kannst...

Vielleicht hast Du selbst schon mal erlebt, dass Du etwas Neues probiert hast und es nicht auf Begeisterung in Deinem Umfeld gestoßen ist. Wenn Du’s trotzdem durchgezogen hast, Hut ab! Hier lassen wir uns oft schon abschrecken.

Wenn man nun in eine neue Einstellung zum Leben und/oder eine neue Art der Erziehung eintaucht, ist dies am Anfang meist noch mit Unsicherheit behaftet. Teilt man seine Erfahrungen dann mit Freunden oder anderen Eltern, wird es schwer die Veränderung durchzuhalten, falls diese nur verständnislos schauen.

Die meisten Menschen sind in den Trends „gefangen“, die ihr jeweiliges Umfeld als normal annimmt oder die sie von ihren eigenen Eltern, Pädagogen, Kinderärzten oder Therapeuten empfohlen bekommen – und das ist grundsätzlich nicht verkehrt.

Doch diese Trends verändern sich fortlaufend und zwar analog zur Entwicklung der Gesellschaft. Wie stark, das hat die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) untersuchen lassen.

Das positive Ergebnis der Analyse: Der “Befehlshaushalt” als Familienmodell hat endgültig zugunsten des “Verhandlungshaushaltes” abgedankt.

Die Entwicklung reicht aus den 60er Jahren, in denen die „Antiautoritäre Pädagogik“ aufkam über die Informations- und Wissensgesellschaft in den 70ern, die die Individualität in den Vordergrund stellten und eine Flut von Ratgebern hervorbrachte. In den 80ern wird der Befehlshaushalt (auch gesetzlich) vom Familienmodell des Verhandlungshaushalts abgelöst. Die Machtbalance verschiebt sich in einem demokratischen Rahmen zugunsten der Kinder und Jugendlichen.

Eine neue Ära beginnt 1990: Der „Autoritative Erziehungsstil“ ist fokussiert auf die Eltern-Kind-Beziehungskompetenz und Autonomieentwicklung. In den letzten 20 Jahren -unterstützt durch aktuelle Hirnforschung und einer zunehmenden Bewusstseinsentwicklung der Gesellschaft- findet man immer mehr Literatur zu Konzepten der achtsamen Erziehung und der „bewussten“ Elternschaft (Aware Parenting), welcher auf einer sehr reflektierten und bewussten Haltung der Eltern basiert.

Dieser Trend setzt sich zwar immer mehr durch, doch für die breite Masse ist er erst am Anfang – und in einem Umfeld, in dem beispielsweise noch nach strengen Regeln, auf Basis von Lob und Bestrafung erzogen wird, könnte es schwierig sein, mit einem bewussten Erziehungsstil akzeptiert zu werden. Selbst wenn Du und Dein Kind sich damit wohl fühlen! In diesem Fall ist es immer gut, Verbündete zu haben, die einen auf dem Weg unterstützen und bestärken!

Ein guter Ratgeber macht Dich auf solche Einflüsse aufmerksam und bietet Dir vielleicht sogar Möglichkeiten der Vernetzung mit Gleichgesinnten, so dass Veränderungen langfristig unterstützt werden und Du die Haltung und die Art von Erziehung leben kannst, die am besten zu Dir passt – und diese vielleicht sogar anderen weitergeben kannst.

Die meisten Ratgeber üben großen Druck auf Eltern aus, denn sie geben uns Ziele und Ergebnisse "guter Erziehung" vor. Aber ist Erziehung wirklich nur dann „erfolgreich“, wenn das Kind ein bestimmtes Verhalten oder Schul-Ergebnis zeigt? Und wenn nicht? Haben die Eltern dann versagt oder sogar die Kinder?

Laut einer Umfrage der Zeitschrift ELTERN, gibt es ca. 3-4 verschiedene Aspekte, die Eltern bei der Kindererziehung am wichtigsten sind. Das reicht von Ehrlichkeit über soziale Kompetenzen bis hin zu Disziplin und Selbständigkeit. Natürlich gibt es noch viel mehr.  Es ist hier weniger wichtig, welcher der meistgewählte Wert ist.
Warum?
Dein Kind wächst bei DIR auf – und nur das, was DIR für dein Kind wichtig ist, zählt! Unabhängig davon was andere Eltern finden, oder gar was die Masse so denkt.

In vielen Ratgebern wird einfach vorgegeben, was das „Ziel“ einer guten Erziehung ist. In manchen steht sogar, was richtig und was falsch ist…Übrigens ist das -wie oben schon erläutert- alle 5-10 Jahre etwas anderes! Sollte das, was dort vorausgesetzt ist, völlig mit Deiner Ansicht übereinstimmen, ist das genau der richtige Ratgeber für Dich! Gratuliere!

Falls nicht – oder falls Du einfach noch nicht darüber nachgedacht hast-, wäre es sicher extrem hilfreich für Dein eigenes Zufriedenheitsgefühl, sich darüber klar zu werden, was DU mit der Erziehung erreichen willst und wie Du dich dabei fühlen möchtest.

(D)ein wirklich ganzheitlicher Ratgeber sollte Dir also eine Hilfestellung geben, wie Du Deinen Stil und Deine Ziele in punkto „Eltern-Kind-Beziehung“ findest und so mit viel innerer Klarheit im täglichen Leben umsetzen kannst.

Willst DU in Deinem Lebensfilm weniger „Drama“ und mehr „spannendes Abenteuer“!

Wie DU es erreichen kannst, wieder ein entspanntes und freies Leben zu führen UND gleichzeitig eine tiefe Eltern-Kind-Beziehung zu kreieren, erzähle ich Dir gerne in einem kostenlosen Orientierungsgespräch, das Du direkt HIER mit mir vereinbaren kannst!

und/oder

werde kostenlos Mitglied in der geschlossenen FB-Gruppe
“Karriere und Kinder – raus aus Stress und schlechtem Gewissen und rein in das Glück, das Dir zusteht!”
, in der du auf Gleichgesinnte triffst, die nicht mehr länger nur ihre Probleme austauschen wollen, sondern beherzt in Richtung freudvolles und erfülltes Leben gehen!

Print Friendly, PDF & Email
Menü schließen